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„Spiel mich! – Klaviere in Offenbach“ lädt zum spontanen Musizieren ein

Initiatoren und Akteure mit Kindern der Beethovenschule beim Auftakt der Aktion „Spiel mich! – Klaviere in Offenbach“ Foto: IHK Offenbach am Main
Einfach Platz nehmen, spielen oder zuhören: Vom 15. Juni bis 15. August 2026 wird die Offenbacher Innenstadt erneut zur offenen Bühne. Im Rahmen der Initiative „Spiel mich! – Klaviere in Offenbach“ stehen an ausgewählten Standorten frei zugängliche Klaviere bereit, die von allen Besucherinnen und Besuchern genutzt werden können.
Zwei Orte, viele Begegnungen
Die Instrumente befinden sich vor dem Musikhaus André (Frankfurter Straße 28) sowie vor dem Modehaus M. Schneider (Frankfurter Straße 7). Dort entstehen musikalische Momente, die zum Verweilen, Zuhören und Mitmachen einladen.
Bereits zum vierten Mal setzt das Projekt darauf, die Fußgängerzone zu beleben und Menschen zusammenzubringen. Musik wird dabei zum verbindenden Element – unabhängig von Alter, Herkunft oder musikalischer Vorerfahrung. Ziel ist es, die Innenstadt als lebendigen Ort der Begegnung und Kreativität erlebbar zu machen.
„Spiel mich! bringt Musik unmittelbar in den Alltag der Menschen – offen, spontan und für alle zugänglich. Genau solche Impulse machen unsere Innenstadt lebendig und zeigen, wie wichtig kulturelles Miteinander und Begegnung sind“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner. Die akustischen Klaviere wurden eigens für die Aktion zu Digital-Pianos umgebaut. Hintergrund sind die besonderen Anforderungen im Einsatz: tagsüber im Freien, nachts im Innenbereich, kurzfristige Standortwechsel bei Regen sowie schwankende Temperaturen. In den vergangenen Jahren führte dies dazu, dass die Instrumente regelmäßig neu gestimmt werden mussten. Dieser Aufwand entfällt nun. Die „Klavier-Paten“ im Modehaus M. Schneider und im Musikhaus André achten auf das „Wohlergehen“ der Pianos und sind zuständig dafür, dass sie morgens auf ihren Platz gebracht und abends wieder sicher untergestellt werden.
Kunstvolle Klaviere als Blickfang
Auch optisch setzt die Aktion Akzente: Zwei Klassen der Beethovenschule haben die Klaviere kreativ gestaltet und ihnen ein individuelles Erscheinungsbild verliehen. „Die gestalteten Instrumente fallen ins Auge und laden zusätzlich dazu ein, stehenzubleiben und sich mit ihnen zu beschäftigen“, sagt Hans-Jörg André vom Musikhaus André. „Musik bringt Menschen zusammen – genau das wird hier im Stadtbild erlebbar.“