- Aktuelles aus der IHK
- International Procurement Instrument (IPI)
International Procurement Instrument (IPI)

© Artur | Getty Images | Canva
Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation zur Überprüfung des International Procurement Instrument (IPI) gestartet. Unternehmen, öffentliche Auftraggeber, Händler, Importeure und weitere Interessenträger können bis zum 27. November 2026 ihre Erfahrungen und Einschätzungen zur Anwendung des Instruments einbringen.
Das IPI ist ein zentrales handelspolitisches Instrument der Europäischen Union. Es soll dazu beitragen, die Marktöffnung auf öffentlichen Beschaffungsmärkten außerhalb der EU zu fördern und gleiche Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen, Waren, Dienstleistungen und Bauleistungen aus der Europäischen Union sicherzustellen. Gleichzeitig ermöglicht die IPI-Verordnung der Europäischen Kommission, gegen Beschränkungen des Zugangs zu öffentlichen Beschaffungsmärkten in Drittstaaten vorzugehen.
Erfahrungen aus der Praxis gefragt
Im Rahmen der Konsultation möchte die Kommission unter anderem Rückmeldungen zu folgenden Aspekten erhalten:
- Anwendungsbereich des IPI
- Regeln zur Ursprungsbestimmung
- Effizienz des Online-Tools zur Meldung von Handelshemmnissen auf öffentlichen Beschaffungsmärkten in Nicht-EU-Ländern
- Durchführung von IPI-Untersuchungen und Konsultationen mit Drittstaaten
- Wirksamkeit der geltenden Schwellenwerte für IPI-Maßnahmen
- Form und Umfang möglicher Maßnahmen
- Umsetzung der Verpflichtungen erfolgreicher Bieter
- Ausnahmeregelungen von IPI-Maßnahmen
Für exportorientierte Unternehmen und Anbieter, die an internationalen öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen, bietet die Konsultation die Möglichkeit, praktische Erfahrungen direkt in die Weiterentwicklung des Instruments einzubringen.
Teilnahme an der Konsultation
Die Konsultation läuft bis zum 27. November 2026.
Jetzt Teilnehmen! Hier geht es zur Konsultation.